puppe Kaloo
25 Apr

Mit einer Puppe zu spielen ist schon immer die Lieblingsbeschäftigung für kleine Mädchen, und auch oft für Buben, gewesen. Mit ihrer Puppe „werden“ die Kinder zu Papas oder Mamas. Sie regulieren ihre Gefühle und entwickeln ihre Vorstellungswelt. Deshalb stellt Paka in diesem Monat die Sammlung „meine erste Puppe“ von Kaloo vor.

Es sind 5 Puppen mit Namen Lise, Azure, Fleur, Perle und Rose. Sie sind ganz sanft mit einem gepflegten Aussehen, praktisch ohne sichtbare Naht. Von frühestem Alter an werden sie das Kind durch seine Entwicklung begleiten. Hier erklärt Ihnen Paka warum:

 

Die Puppe als erste Spielpartnerin

Im Alter von etwa 18 Monaten zeigt das Kind oft den Wunsch, eine Puppe zu besitzen. Es ist das Alter, in dem es mehr in seinem Umfeld beobachtet und nachmacht, als eigene Szenarien zu erstellen: mit der Flasche zu ernähren, zu schlafen, zu schmusen, die Puppe zu wiegen und auch sie zu schimpfen, wie es seine Eltern mit einem echten Baby tun würden. Es liebt es, die Rolle seiner Eltern oder seines Betreuers zu übernehmen.

Wenn es wächst (mit ca. 2-3 Jahren), beginnt für das Kind die Zeit des symbolischen Spiels, indem es seine eigene Geschichten erstellt. Die Puppe wird dann zum echten Spielkammeraden des Kindes. Ab dem 6. Lebensjahr erfindet es längere und komplexere Geschichten mit zahlreichen gesellschaftlichen Rollen, in denen alles Sinn und Beziehung  ergibt. Dabei wird es aber seine eigene Realität herausbilden und auch mit seiner Frustration leben lernen: die Möglichkeit Dinge zu tun,  die in seinem Alltag nicht möglich sind.

 

Die Puppe als Emotionen-Regulator

Die Kinder machen ihre Interaktionen mit den Erwachsenen nach, um sie besser zu verstehen und sie auch emotional zu integrieren. Mit der Puppe zu spielen entwickelt die Vorstellungswelt und die Sprache des Kindes weiter. Es erlaubt ihm auch mit seinen Frustration besser zu leben. Das Spiel mit der Puppe ist ein Rollenspiel, in dem das Kind selber eine Figur und die Puppe ein Zubehörteil ist. Es erlaubt  dem Kind, seine Gefühle kathartisch auszudrücken. Je jünger das Kind ist, desto mehr ist es in der Lage, sich seine Puppe so vorzustellen wie es ihm  beliebt. Da jedes Kind unterschiedlich ist, so ist auch sein Kreativitätsraum und der Wunsch sich nach seinem Maß auszudrücken in Verbindung zu setzen. Mit der Puppe zu spielen ist auch ein Weg, all seine Gefühle und Frustrationen mit in der Realität zu regulieren. Je mehr Freiheit dem Kind bei der Wahl der Spiele und Gegenständen gelassen wird, desto mehr wird es in der Lage sein, seine Eigenartigkeit und Persönlichkeit  ausdrücken zu können.   

 

Die Puppe als Element der Sozialisation

Ab dem 3. Altersjahr ist das Spiel ein wichtiges Element für die Sozialisation und die Geselligkeit. Die Kinder lieben es, zusammen mit der Puppe zu spielen. Die ganze Reichhaltigkeit dieses Spiels besteht darin, elterliche und soziale Rollen  zu entfalten (z.B. die der Lehrerin oder des Arztes) und sie auch manchmal bis zur Vorpubertät beizubehalten. Die Puppe macht es möglich, soziale Bande und sich oft auch Freunde fürs Leben zu schaffen!

„Meine ersten Puppen“ von Kaloo sind sanfte und zarte Kreationen. Sie wurden speziell entwickelt, um das Kind von der Wiege ab zu begleiten. Sie wird die erste zärtliche Puppe und auch die beste  Freundin für den Mittagsschlaff sein. Sie ist in 2 Größen erhältlich: Medium (25 cm) und Large (32 cm).

 

Nach den Äußerungen von Nadège Haberbush, Ausbilderin und Mitleiterin des Vereins „Les enfants du jeu“ (Saint-Denis- Frankreich) – IDKIDS

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